„Kein Geld verloren“

Caritas soll nach Millionen-Betrugsaffäre eine neue Struktur und Führung bekommen

Es war noch vor den Sommerferien, als der große Caritas-Betrug ans Licht der Öffentlichkeit kam, in dessen Zusammenhang rund 61 Millionen Euro unterschlagen wurden. Die Affäre beschäftigte nun auch den ersten Regierungsrat nach dem Urlaub.

Auch wenn es ein unangenehmes Thema zur Rentrée der Regierung war: Luc Frieden sprach ausführlich über die Caritas-Affäre

Auch wenn es ein unangenehmes Thema zur Rentrée der Regierung war: Luc Frieden sprach ausführlich über die Caritas-Affäre Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Caritas soll im Herbst eine neue rechtliche Struktur sowie eine neue Führung erhalten und mit einer neuen Konvention aufgestellt werden. Die neue „Entität“ soll bis Oktober stehen und einsatzbereit sein. Der Staat habe jedenfalls bei der Betrugsaffäre kein Geld verloren, versicherte Premierminister Luc Frieden. Wie es mit der Caritas weitergehe, sei jedoch eine Entscheidung der Wohltätigkeitsorganisation und nicht der Regierung. Der Krisenstab der NGO, der im Zuge der Aufdeckung des Skandals die Leitung übernommen hatte, habe bereits neue Gründer gefunden, um die neue Entität ins Leben zu rufen. Es handele sich dabei um mehrere Stiftungen.

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