Briefing zum Gesetzentwurf 7477
CSV fordert Nachbesserung des Anti-Covid-Gesetzes
Die CSV befürwortet weitere Lockerungen im Zusammenhang mit den Anti-Covid-Maßnahmen. Eine Zustimmung zur Neuauflage des entsprechenden Gesetzes am Freitag im Parlament bedeutet dies jedoch keineswegs. Die hängt von der Umsetzung einiger CSV-Forderungen ab, heißt es seitens der Partei- und Fraktionsspitze.
Geschlossen traten Parteipräsident Claude Wiseler (rechts) sowie die Fraktionsvorsitzenden Martine Hansen und Gilles Roth vor die Presse, um ihre Forderungen darzulegen. Der Anti-Covid-Politik der Regierung fehle es an einer klaren Linie, so ihre Kritik. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Da passt kein Blatt dazwischen. Auch dieses Bild wollte die CSV wohl gestern vermitteln, als Parteipräsident Claude Wiseler und die Co-Vorsitzenden der Fraktion Martine Hansen und Gilles Roth gestern im Plenarsaal auf Krautmarkt den Preis der Partei für ihre Zustimmung zur x-ten Neuversion des Anti-Covid-Gesetzes vorstellten. Die Richtung stimme, sagte Wiseler. Zwar sei die Inzidenzzahl weiterhin hoch, aber andere Werte erlaubten weitere Öffnungen. Doch damit war auch bereits Schluss mit Lobbekundungen Richtung Regierung. Denn wie bereits in der Vergangenheit immer wieder: Die CSV vermisst noch so manches.