„Mutiger“ Schritt
CSJ begrüßt Regierungsvorstoß zur Pensionsreform, vermisst aber Generationengerechtigkeit
Metty Steinmetz, Präsident der CSJ Foto: Editpress/Julien Garroy
Die CSJ reagiert am Donnerstag in einer Pressemitteilung auf Premierminister Luc Friedens (CSV) Rede zur Lage der Nation. Dabei begrenzt sie sich auf das Thema Pensionsreform. Die Jugendpartei der CSV begrüßt, dass sich die Regierung des „schwierigen gesellschaftlichen Themas“ der Pensionsreform angenommen hat. Dies sei „mutig und zeigt, dass sie nicht davor zurückschreckt, zu handeln“, lobt die CSJ. Eine Reform sei definitiv notwendig, doch zu diesem Zeitpunkt solle man nicht in Spekulationen verfallen, sondern abwarten, wie die Reform letztendlich aussehen wird.
Die jungen Menschen seien bereit, zur Reform beizutragen, schreibt die CSJ. Nach den derzeit verfügbaren Informationen sehe es jedoch so aus, als müssten nicht alle Altersgruppen gleichermaßen einen Beitrag leisten, sodass eine gerechte Verteilung zwischen den Generationen nicht gewährleistet wäre.
Die Jugendpartei weist außerdem darauf hin, dass Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, bereits nach 40 Beitragsjahren in Rente gehen können sollten. Generell sollte längeres Arbeiten belohnt und nicht aufgezwungen werden.
Die CSJ begrüße allerdings auch, dass einige ihrer Forderungen bei der geplanten Reform Anklang gefunden haben. (WiR)