Smooth Jazz statt Heavy Metal
CGFP wehrt sich mit angezogener Handbremse gegen die Rentenreformpläne der Regierung
Ein Sturm der Entrüstung der CGFP gegen die Pensionspläne der Regierung war erwartet worden. Parallel zur 115-Jahr-Feier der Gewerkschaftsbewegung im öffentlichen Dienst stand die „Conférence des comités élargie“ im Dommeldinger Parc Hotel Alvisse im Zeichen der Kritik an heiß diskutierten Themen wie der Rentenreform – unter dem Motto, dass sich die „Confédération générale de la fonction publique“ nicht alles gefallen lässt.
CGFP-Präsident Romain Wolff bei der „Conférence des comités élargie“ im Parc Hotel Alvisse Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Ende April hatte der Dachverband der Staatsbediensteten noch an gleicher Stelle bei einer „Protestmanifestatioun“ im Streit um das Gehälterabkommen und insbesondere um das Bewertungssystem seine Macht demonstriert. Auch dieses Mal waren politische Beobachter davon ausgegangen, dass CGFP-Präsident Romain Wolff und CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger gegen die Rentenreformpläne der Regierung poltern würden, nicht zuletzt angesichts der jüngsten Äußerungen von Premierminister Luc Frieden (CSV), der kürzlich im Tageblatt-Interview angedeutet hatte, dass bei einer Reform auch die Pensionen der Staatsbeamten betroffen sein würden.