Rentenreform
CGFP plant eigene „Protestmaniff“, drei Tage vor der „Nationalmaniff“ von OGBL und LCGB
Statt sich der „Nationalmaniff“ von OGBL und LCGB am 28. Juni anzuschließen, werden CGFP, FGFC und Syprolux drei Tage davor eine eigene Protestkundgebung gegen die geplante Rentenreform der Regierung vor der Abgeordnetenkammer abhalten.
CGFP-Präsident Romain Wolff und CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger am Dienstag bei der Pressekonferenz Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die CGFP wird sich der „Nationalmaniff“ von OGBL und LCGB gegen die Politik der Regierung am Samstag, 28. Juni, nicht anschließen, auch wenn die Staatsbeamtengewerkschaft sich mit den Anliegen der (zum größten Teil) die Beschäftigten aus dem Privatsektor repräsentierenden Gewerkschaftsfront solidarisch zeigt. Stattdessen ruft die CGFP die „500 bis 600 Mitglieder“ ihrer „Conférence des Comités“ am Mittwoch, 25. Juni, kurz vor Ende der Mittagspause (um 13.30 Uhr) zu einer eigenen „Protestmaniff“ gegen die geplante Rentenform vor dem Parlament auf. Die CGFP ist mit rund 30.000 Mitgliedern zwar die kleinste der drei national repräsentativen Gewerkschaften, doch weil sie ausschließlich Beamte und Angestellte aus dem öffentlichen Dienst vertritt, ist ihr Einfluss in der Wählerschaft vergleichsweise groß.