Gewerkschaft

CGFP fordert Umsetzung der Regierungsvorgaben bei Telearbeit

Die „Confédération générale de la fonction publique“ (CGFP) fordert, dass aufgrund der jüngsten Entwicklung der Neuinfektionen die Vorgaben der Regierung in den Ministerien und Verwaltungen bezüglich des Home-Office eingehalten werden. Das teilt die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung am Mittwoch mit.

Die CGFP befürwortet einen ausgewogenen Wechsel zwischen der Arbeit im Büro und von zu Hause aus

Die CGFP befürwortet einen ausgewogenen Wechsel zwischen der Arbeit im Büro und von zu Hause aus Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard

Der Ministerrat habe am 1. Juli beschlossen, dass die Staatsbediensteten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren  können und eine normale Arbeitsweise einkehren könne. In einem Rundschreiben wurden die Abteilungsleiter dazu aufgefordert, die Rückkehr zur Normalität ab dem 6. Juli umzusetzen.

Diese Rückkehr sollte nach einem Rotationsprinzip erfolgen: Ein Teil der Mitarbeiter könnte an den Arbeitsplatz zurückkehren, während der Rest der Belegschaft weiterhin Telearbeit leistet. Ferner könnten Ankunfts- und Abfahrtszeiten gestaffelt werden, um einen zu großen Zustrom von Personen im Eingang der Gebäude zu vermeiden.

Wie die Gewerkschaft weiter schreibt, wurde während des Lockdown deutlich, dass Home-Office in vielen Ministerien und Verwaltungen umsetzbar war. Daraufhin wurde beschlossen, dass die Telearbeit künftig drei Tage pro Woche genehmigt werden kann. 

Allerdings haben das laut CGFP-Informationen längst nicht alle Abteilungsleiter umgesetzt. Mit Blick auf die Entwicklung der Neuinfektionen fordert die Gewerkschaft Ministerien und Verwaltungen auf, die Vorgaben der Regierung anzuwenden. In den Bereichen, die sich für Home-Office eignen, sollte dies auch umgesetzt werden.

Zur „Rentrée“ im Herbst wird die CGFP mit Minister Marc Hansen („déi gréng“) über eine dauerhafte Regelung zur Telearbeit verhandeln. Der Dachverband aller öffentlich Bediensteten spricht sich für einen ausgewogenen Wechsel zwischen der Arbeit im Büro und dem Home-Office aus.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Talentlux

Ein Drittel der Arbeitsmigranten verlässt Luxemburg wieder im Jahr nach seiner Ankunft

AMMD-Präsident Roller

„Den Ärzten ‚abus et fraude‘ vorzuwerfen, ist eine Frechheit“