Privatisierung in der Schule

CGFP: „Bettel verkennt völlig den Ernst der Sache“

Das Verhältnis zwischen der Staatsbeamtengewerkschaft CGFP und der Regierung befindet sich zurzeit auf einem Tiefpunkt. Die Gewerkschaft hat ein Schlichtungsverfahren eingeleitet, weil die Regierung den Dialog über Privatisierungstendenzen verweigert. Beide Seiten machen sich Vorwürfe.

Steve Heiliger (CGFP-Generalsekretär, links) und Romain Wolff (CGFP-Präsident des Nationalkomitees) verstehen die Vorwürfe der Regierung nicht und kritisieren insbesondere das Vorgehen von Premier Xavier Bettel zum Thema Privatisierungstendenzen der Schulen

Steve Heiliger (CGFP-Generalsekretär, links) und Romain Wolff (CGFP-Präsident des Nationalkomitees) verstehen die Vorwürfe der Regierung nicht und kritisieren insbesondere das Vorgehen von Premier Xavier Bettel zum Thema Privatisierungstendenzen der Schulen Editpress

Die Vertreter des Exekutivkomitees der CGFP („Confédération générale de la fonction publique“) reagieren am Mittwoch vor versammelter Presse auf die, wie sie sagen, „unangemessene Reaktion“ der Regierung auf das von der Staatsbeamtengewerkschaft eingeleitete Schlichtungsverfahren. „Unser Verhältnis zur Regierung ist zurzeit nicht das allerbeste, um es höflich auszudrücken“, sagte Generalsekretär Steve Heiliger am Mittwoch. Im Hintergrund steht der Vorwurf der CGFP an die Regierung, durch drei Gesetzesprojekte Privatisierungstendenzen im öffentlichen Dienst vorantreiben zu wollen.

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