Nach der 0:1-Niederlage gegen Estland herrschte Rätselraten. Ist Leandro Barreiro gesperrt oder nicht? Eine definitive Auflösung dieses Mysteriums gibt es wahrscheinlich erst am Dienstag gegen Bulgarien.
Luxemburg ist am Samstagabend perfekt in die Nations League gestartet. Trainer Jeff Strasser war nach dem 2:1-Erfolg gegen Bulgarien zu Recht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die auf Führungsspieler verzichten muss und in Plowdiw noch einen weiteren Rückschlag wegstecken musste.
Für die „Roten Löwen“ beginnt am Samstag in Plowdiw ein neues Kapitel in der Nations League. Im Hristo-Botev-Stadion trifft Luxemburg auf Bulgarien und startet damit in eine außergewöhnlich intensive Phase: Innerhalb von nur elf Tagen stehen vier Pflichtspiele auf dem Programm. Zum Auftakt wartet ein Gegner, gegen den die FLF-Auswahl noch nie gewinnen konnte.
Laurent Jans kennt Bulgarien. Fünfmal ist Luxemburgs Kapitän bereits gegen die Mannschaft aus dem Balkan angetreten. Entsprechend weiß der 33-Jährige, was seine Mannschaft zum Auftakt der Nations League erwartet.
Wenn Frustration messbar wäre, gäbe es bei den bulgarischen Fußballfans bezüglich ihres Nationalteams ohne Zweifel Topwerte. Ein Porträt des nächsten Nations-League-Gegners der Luxemburger.
Die Fans des Eurovision Song Contest (ESC) erwartet nächstes Jahr auch maritimes Flair. Das Musikevent soll in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas veranstaltet werden. Das gilt als Überraschung.
Die Zeit der endlosen Neuwahlen scheint beim ärmsten EU-Mitglied vorläufig vorbei. Doch der Erdrutschtriumph des selbsterklärten Staatserneuers Rumen Radew wird in Bulgarien völlig anders bewertet als in Brüssel, das um die Westorientierung des Landes unter dem russophilen Ex-Präsidenten fürchtet.
Das russlandfreundliche Mitte-links-Bündnis des Ex-Präsidenten Rumen Radew hat die Parlamentswahl in Bulgarien gewonnen. Radew strebt einen Dialog mit Russland an und lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Er will entsprechende EU-Beschlüsse aber nicht blockieren.
Über neun Jahre stand er an der Spitze des Staates. Nun zieht Bulgariens russophiler Ex-Präsident Rumen Radew als selbsterklärter Kämpfer gegen das Establishment mit seinem Parteibündnis am Sonntag als Favorit in die achte Parlamentswahl in fünf Jahren. Doch klare Mehrheiten zeichnen sich nicht ab.
Mit Bulgariens Ex-Außenminister Nikolai Mladenow haben die USA einen mit der Region vertrauten Diplomaten an der Spitze des neuen Gaza-Friedensrats installiert. Als UN-Vermittler in Nahost hatte er sich einst den Ruf als pragmatischer Brückenbauer verschafft. Doch fleckenfrei ist seine Weste nicht.
Der bulgarische Präsident Rumen Radew hat wenige Wochen vor der geplanten Parlamentswahl in dem EU-Mitgliedstaat seinen Rücktritt verkündet. Er werde sein Amt am Dienstag aufgeben, sagte Radew am Montag in einer im Fernsehen übertragenen Rede.