Konferenz zur Zukunft Europas

Bürger haben das Wort

Bei der „Konferenz zur Zukunft Europas“ sollen die Bürger sich einbringen, aufmischen und mitgestalten. In öffentlichen Debatten wie auf virtuellen Plattformen. Doch wie viel partizipative Demokratie vertragen die EU-Institutionen? Wie werden in einem knappen Jahr Kritik berücksichtigt und Ideen umgesetzt? Solche Fragen stellt sich auch der luxemburgische LSAP-Europaabgeordnete Marc Angel. Seiner Meinung nach hat die Konferenz Potenzial, etwas zu verändern. Ein Selbstläufer sei sie nicht. Vieles hänge vom Druck der Bürger ab.

LSAP-Europaabgeordneter Marc Angel: „Ich hoffe, dass die Entscheidungsträger ernst nehmen, was die Bürger zum Ausdruck bringen.“

LSAP-Europaabgeordneter Marc Angel: „Ich hoffe, dass die Entscheidungsträger ernst nehmen, was die Bürger zum Ausdruck bringen.“ Foto: Editpress/Alain Rischard

Die „Konferenz zur Zukunft Europas“ gibt dem Volk das Wort. Angekündigt wurde sie bereits 2019. Offizieller Start war aber erst dieses Jahr am 9. Mai, dem Europatag. Daran ist die Pandemie schuld, aber auch die Tatsache, dass nicht alle EU-Staaten gleichermaßen vom Handlungsbedarf dieser Veranstaltung überzeugt sind.

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