Interview

„Bin keinem Grünen böse“: Liz Braz über zukünftige Ambitionen und vergangene Enttäuschungen

Liz Braz bekennt politisch Farbe: Die Tochter des ehemaligen Justizministers hat sich Anfang des Jahres bei der LSAP engagiert. Bei der 120-Jahr-Feier der Partei übernimmt die 25-Jährige sogar die Moderation. Als Seitenhieb auf die ehemaligen Weggefährten ihres Vaters sei das Engagement keinesfalls zu verstehen, wie Braz im Interview betont. Mit ihren Werten und Überzeugungen sei die Partei die richtige politische Heimat für sie. Rückendeckung erhält sie unter anderem von ihrem erfahrenen Vater. Politische Akzente will sie aber ganz alleine setzen.

Aufmerksam zuhören – das habe sie sich von ihrem Vater abgeschaut, sagt Liz Braz

Aufmerksam zuhören – das habe sie sich von ihrem Vater abgeschaut, sagt Liz Braz Foto: Editpress/Julien Garroy

„Interviews sind noch nicht meine Stärke“, sagt Liz Braz mit einem entwaffnenden Lächeln, während sie an einem kleinen, runden Tisch im Schatten Platz nimmt. Es folgt ein kurzer Blick aufs Display ihres Smartphones, bevor sie das Telefon auf lautlos schaltet, um sich ihrem Gegenüber zu widmen. Treffpunkt ist die Terrasse eines kleinen Lokals neben der Brillschule – etwas abseits der belebten Alzettestraße, doch immer noch nah genug, um weiter die Atmosphäre der „Journée française“ genießen zu können.

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