Cour administrative

Beamter oder Gewerkschafter: Appell-Prozess um Geheimdienstler Philipp Schaack

Hat der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Philippe Schaack seine Pflichten als Staatsbeamter verletzt? Oder handelte er, als er den lettischen Geheimdienst auf Sicherheitslücken hinwies, in seiner Funktion als Gewerkschafter?

Porträt von Philippe Schaack, professioneller Experte für Unternehmensberatung und Strategieentwicklung

Philippe Schaack

Schauplatz Kirchberg, Dienstag 9 Uhr morgens. Im Appell-Prozess um den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Philippe Schaack ist eine Frage zentral: Handelte Philippe Schaack als verbeamteter Geheimdienstmitarbeiter oder in seiner Funktion als Gewerkschaftspräsident? Folgen die Richter des Verwaltungsgerichtshofes dem Urteil aus erster Instanz, handelte Philippe Schaack als Beamter – und machte sich, weil er in dem Fall persönlich haftbar für sein Handeln ist, des Geheimnisverrats schuldig. Die Folge: eine interne Disziplinarprozedur, die in seiner Entlassung und einer Verurteilung in erster Instanz des darauffolgenden Prozesses endete.

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