Kommentierender Bericht

Bauschs Rolle rückwärts bei der Rückleuchte

Das Kommunikationsdesaster bei der Pressekonferenz vom vergangenen Freitag war sicher kein Glanzstück für François Bausch („déi gréng“) und sein Ministerium für Mobilität und öffentliche Bauten. Auf der anderen Seite braucht es auch Mut und Größe, Fehler einzugestehen und zu korrigieren.

Kein Ruhmesblatt war die Pressekonferenz vom vergangenen Freitag. Doch immerhin ließen sich François Bausch und sein Ministerium durch die Proteste vom Wochenende eines Besseren belehren und ruderten zurück. Das macht längst nicht jeder Minister. 

Kein Ruhmesblatt war die Pressekonferenz vom vergangenen Freitag. Doch immerhin ließen sich François Bausch und sein Ministerium durch die Proteste vom Wochenende eines Besseren belehren und ruderten zurück. Das macht längst nicht jeder Minister.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Auf der Pressekonferenz hatte Minister Bausch die Änderungen im „Code de la route“ zum Thema Mikromobilität der Öffentlichkeit vorgestellt. In erster Linie ging es dabei darum, den immer mehr aufkommenden E-Rollern einen gesetzlichen Rahmen zu geben. Im „Code de la route“ wird nun zwischen einem EDP („Engin de déplacement personnel“) und einem MVE („Micro-véhicule électrique“) unterschieden. Unter EDP fallen z.B. Skateboards, herkömmliche Tretroller ohne Motor oder Kinderfahrräder. Für sie gelten ähnliche Regeln wie für den Fußgänger, d.h. sie müssen den Bürgersteig benutzen. Dagegen werden die MVEs mit Fahrrädern gleichgestellt. Unter MVE fällt alles, was über Schrittgeschwindigkeit fahren kann, also über 6 km/h. Die Maximalgeschwindigkeit darf 25 km/h nicht überschreiten.

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