Zweite Phase der Impfkampagne

„Avis“ der nationalen Ethikkommission: Einzelne Berufsgruppen sollen nicht priorisiert werden

Die nationale Ethikkommission spricht sich gegen eine Priorisierung verschiedener Berufsgruppen in der zweiten Phase der Impfkampagne aus. Dies geht aus ihrem „Avis“ vom 21. Januar hervor, der seit Dienstag öffentlich einsehbar ist.

Berufstätige seien meist jünger als 65 und gesund, so die Argumentation der nationalen Ethikkommission

Berufstätige seien meist jünger als 65 und gesund, so die Argumentation der nationalen Ethikkommission Symbolbild: AP/dpa/Ariel Schalit

Die bei der Impfung vorgesehene Priorisierung spezifischer Berufsgruppen sei „nicht zu rechtfertigen“. So heißt es in der Schlussfolgerung des Berichts der „Commission nationale d’éthique“ (CNE). Verschiedene Berufsgruppen hätten laut CNE zwar mehr Kontakt zu Menschen als andere – so zum Beispiel das Lehrpersonal, das Militär, die Polizei oder die im Gefängnis arbeitende Belegschaft. Dennoch dürfe man nicht vergessen, dass das übergeordnete Ziel der Impfkampagne sei, die Sterblichkeit zu reduzieren und zugleich das Funktionieren des Gesundheitssystems weiterhin zu gewährleisten. 

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