Parlamentswahl

Auswertung der Stimmzettel: Warum es in Nommern länger dauerte

Urnengänge sind für die helfenden Hände in Wahlbüros immer eine Herausforderung: Denn schließlich werden die Ergebnisse landesweit aufgeregt erwartet. Am Sonntag sorgte Nommern dafür, dass es bis zum Ende spannend blieb – aus mehreren Gründen, wie das Gespräch mit Gemeindeverantwortlichen zeigt. 

In diesem Wahlbüro in Remich lief am Sonntag wohl alles glatt, denn in der Gemeinde waren die Stimmzettel besonders schnell ausgezählt

In diesem Wahlbüro in Remich lief am Sonntag wohl alles glatt, denn in der Gemeinde waren die Stimmzettel besonders schnell ausgezählt Foto: Editpress/Julien Garroy

„Nommern ist sicher, ‚déi Lénk‘ hat den zweiten Sitz“, verkündete Musiker Serge Tonnar am Sonntag die Nachricht, die auf der Wahlparty der Linken mit Spannung erwartet wurde. Denn bis zum Schluss war nicht definitiv klar, ob die Partei ihren Sitz im Zentrum behalten würde. War das letzte Büro in Luxemburg-Stadt bereits um 21.30 Uhr ausgezählt, ließen die Ergebnisse aus anderen Gemeinden des Zentrumsbezirks bis kurz vor 23.00 Uhr auf sich warten: Bissen (Kanton Mersch) kam um 22.34 Uhr, Steinsel (Kanton Luxemburg) zehn Minuten später um 22.44 Uhr und schließlich Nommern (Kanton Mersch) um 22.57 Uhr.

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