Wahlabend
Erleichterung trotz Sorge um Rechtsruck: „déi Lénk“ behält ihre beiden Sitze
Die Spannung war groß – und am Ende dann auch die Erleichterung. Denn erst zu später Stunde war beim Wahlabend von „déi Lénk“ in der Hauptstadt klar, dass die Partei ihre zwei Mandate behält. Das nach einem Abend, der auch von Sorge begleitet war.
Auf der Wahlparty von „déi Lénk“ lagen Freud und Leid nah beieinander Foto: Editpress/Didier Sylvestre
„Wir haben den Sitz“, ruft eine erleichterte Carole Thoma und reckt entschlossen die Faust in die Höhe. Hinter ihr ist auf einem kleinen Bildschirm im Restaurant „Chiche“ im hauptstädtischen Viertel Limpertsberg ein grinsender Fred Keup (ADR) zu sehen. Nur wenige Sekunden vor dem freudigem Ausruf der Co-Sprecherin von „déi Lénk“ wurde das Erscheinen im Fernsehen des Politikers der rechtskonservativen Partei mit Buh-Rufen quittiert. Dieser Moment – er steht für das Wechselbad der Gefühle, das die mehr als 100 Unterstützerinnen und Unterstützer der Partei an diesem Abend durchleben.