Chamber

Ausreden und Vorwände: Caritas und PwC wollen bislang nicht mit Spezialkommission sprechen

Zwei Briefe, eine Richtung. Sowohl die Hilfsorganisation Caritas als auch die Beratungsfirma PwC reagieren auf die Einladung der Spezialkommission mit Gegenangriffen und Bedingungen. Bei den Abgeordneten entsteht der Eindruck, man wolle nicht mit ihnen reden – dabei herrscht noch immer Intransparenz.

Hat nur noch bis April Zeit, ihre Arbeit abzuschließen: die parlamentarische Spezialkommission „Caritas“

Hat nur noch bis April Zeit, ihre Arbeit abzuschließen: die parlamentarische Spezialkommission „Caritas“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Viel Zeit bleibt den Abgeordneten der Spezialkommission „Caritas“ nicht, denn ihre Arbeit muss bis zum April abgeschlossen sein. Und noch immer fehlt es an Transparenz und Informationen. In ihrer Sitzung Anfang dieser Woche diskutierten die Parlamentarier über zwei zentrale Akteure, die sich bislang zieren, sich den Fragen der Volksvertreter zu stellen. „Wir haben Caritas, PwC und HUT eingeladen“, sagt Stéphanie Weydert, Präsidentin der Spezialkommission. Zugesagt hat nur HUT. „Die haben da scheinbar weniger Probleme als eine Caritas oder PwC“, so die CSV-Politikerin. Die Hilfsorganisation und die Beratungsfirma meldeten sich indes in der vergangenen Woche auf anderem Wege zu Wort und richteten sich per Brief an die Chamber. Während die Caritas auf einen Interessenkonflikt von Kommissionspräsidentin Weydert hinwies, knüpfte PwC das Erscheinen ihrer Mitarbeiter in der Kommission an Bedingungen. Man wolle nur bestimmte Fragen beantworten, diese müssten auch schon vorab vorgelegt werden, und im Nachgang das Protokoll absegnen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

État de la Nation

CSV-Premier Luc Frieden will „Mateneen. Fireneen.“

Menschenrechte

Der in Luxemburg ansässige Konzern Ternium steht weiter in der Kritik