„Das ist kein Widerruf“

Arbeitsminister Mischo redet seine gescheiterten Kollektivvertragspläne klein

Arbeitsminister Georges Mischo hatte bisher einige Ideen, um Arbeitsgesetze in Luxemburg zu ändern. Gut angekommen ist davon keine. Bei seinem Vorschlag zur Lockerung des Kollektivvertragsgesetzes ruderte die Regierung bei der ersten Sozialrunde zurück. Für ihn war der Vorschlag immer nur eine „Diskussion“.

„Für mich ist das kein Widerruf, wenn man auch mal zurückrudern muss“, sagt Arbeitsminister Mischo

„Für mich ist das kein Widerruf, wenn man auch mal zurückrudern muss“, sagt Arbeitsminister Mischo Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Kollektivverträge, Sonntagsarbeit: Arbeitsminister Georges Mischo (CSV) musste in der bisherigen Legislaturperiode heftige Kritik einstecken. Während sein Vorschlag zur Erhöhung der möglichen Arbeitszeit an Sonntagen von vier auf acht Stunden noch nicht zu Ende diskutiert ist, ist die Abschaffung des exklusiven Verhandlungsrechts auf Kollektivverträge der Gewerkschaften vom Tisch. Nach der ersten Sozialdialog-Marathonsitzung setzten OGBL und LCGB sich durch. Im Interview mit RTL redet Mischo nun seine gescheiterten Kollektivvertragspläne klein.

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