Fraestreik
Am Samstag kämpfen die Frauen in Luxemburg für Gerechtigkeit
Am 7. März, ein Tag vor dem internationalen Weltfrauentag, gehen Frauen in Luxemburg auf die Straße, um für die Anerkennung ihrer Arbeit und ihre Rechte einzutreten. Der „Fraestreik“ soll ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Formen der Missachtung und Diskriminierung schaffen, unter denen Frauen auch im Jahr 2020 noch leiden.
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Konkret geht es den Streikenden dabei vor allem um die sogenannte Care-Arbeit: putzen, kochen, Wäsche waschen, bügeln, einkaufen, erziehen, pflegen – kurz: sämtliche Tätigkeiten, die anfallen, wenn man sich um andere Menschen sorgt und kümmert. Laut den Veranstaltern erfährt diese Arbeit in unserem „Gesellschaftssystem“ – also dem patriarchal organisierten, weißen Kapitalismus – wenig bis keine Anerkennung, weil sie keinen Profit schafft.