Cour des comptes

Ärger bei Piraten um Leasing-Vertrag – ADR gibt keine „déclaration d’honneur“ ab

Der Rechnungshof hat am Montagmorgen seinen Bericht zur Parteienfinanzierung des Wahljahres 2023 vorgelegt. Vor allem bei den Piraten stellten die Rechnungsprüfer Unregelmäßigkeiten fest.

Die Piratenparteizentrale nimmt es nicht so genau mit den Abrechnungen, die ADR mit der „déclaration d’honneur“

Die Piratenparteizentrale nimmt es nicht so genau mit den Abrechnungen, die ADR mit der „déclaration d’honneur“ Fotos: Editpress/Fabrizio Pizzolante, Tania Feller

Frisörbesuche, Fast-Food-Exzesse und von der Fraktion getragene Kosten zur Auto-Reparatur. Bereits vor der Publikation des Berichts des Rechnungshofes hatten sich die beiden Piraten-Abgeordneten Marc Goergen und Sven Clement nach dem öffentlichen Bruch im vergangenen Jahr einen sehr laxen Umgang mit den Parteifinanzen vorgeworfen. Nun steht fest: Nicht nur die „sensibilité politique“ in der Chamber, sondern auch die Parteizentrale nimmt es mit den Abrechnungen nicht so genau. So hat die Partei 2023 ein Auto geleast – die dafür laut Parteisatzung nötigen Unterschriften aber fehlen bis heute. Reporter.lu berichtete bereits im November von dem entsprechenden Fall, der nun auch von offizieller Seite untersucht wurde.

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