Nach Hundevorfall in Luxemburg

Abgeordnete sehen Handlungsbedarf – Minister Kox und Tanson beziehen Stellung

Der Vorfall in Luxemburg-Stadt hat eine erneute Debatte um die privaten Sicherheitskräfte im öffentlichen Raum ausgelöst. Der Minister für Innere Sicherheit, Henri Kox, und Justizministerin Sam Tanson haben den Abgeordneten in einer Dringlichkeitssitzung Rede und Antwort gestanden. Eine präzisere Gesetzeslage und ein neues Maßnahmenpaket sollen im Viertel rund um den Hauptbahnhof den sozialen Frieden wiederherstellen.

Nach dem Hundevorfall soll der Einsatz von privaten Sicherheitskräften und deren tierischen Begleitern genauer definiert werden

Nach dem Hundevorfall soll der Einsatz von privaten Sicherheitskräften und deren tierischen Begleitern genauer definiert werden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Abgeordnete der Chamber-Kommission für innere Sicherheit und Verteidigung und der Justiz-Kommission sind am Mittwoch in einer gemeinsamen Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Grund war der Vorfall in Luxemburg-Stadt, wo ein Passant mit den privaten Sicherheitsbeamten aneinandergeriet, die seit einiger Zeit im Bahnhofsviertel und Bonneweg patrouillieren. Während der Auseinandersetzung hatte sich der Begleithund der Sicherheitsfirma im Passanten verbissen. Ein Video des Vorfalls sorgte für einen medialen Wirbel, den auch die eilig einberufene Pressekonferenz der städtischen Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) nicht beruhigen konnte. Das Gegenteil war der Fall, da Polfer nicht nur die privaten Sicherheitsbeamten – und somit auch das Vorgehen des städtischen Gemeinderates – verteidigte, sondern auch das Opfer des Hundebisses scharf angriff.

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