Lateinamerika rückt weit nach rechts. Der knappe Sieg von Abelardo de la Espriella bei der Stichwahl um die kolumbianische Präsidentschaft am 21. Juni ist ein weiterer Schritt dahin, bestätigt aber auch die Zerrissenheit des Landes in zwei politische Lager. Der designierte Staatschef hat bereits vor seinem Amtsantritt am 7. August die Messer gewetzt.