Gesundheit

60 Akteure beteiligt: WHO prüft Luxemburgs Krisenantwort

Wie gut ist Luxemburg im Ernstfall auf mögliche Krisenszenarien vorbereitet? Welche Lektionen wurden aus der Covid-Pandemie gezogen? Diesen Fragen und mehr geht die Weltgesundheitsorganisation dieser Tage in Luxemburg auf den Grund.

CSV-Ministerin Martine Deprez, Europa-Regionaldirektor für die WHO Hans Henri P. Kluge (M.) und Chikwe Ihekweazu (l.), Exekutivdirektor des WHO-Programms für die Bewältigung von Gesundheitsnotfällen, auf dem Weg zur Pressekonferenz in Senningen

CSV-Ministerin Martine Deprez, Europa-Regionaldirektor für die WHO Hans Henri P. Kluge (M.) und Chikwe Ihekweazu (l.), Exekutivdirektor des WHO-Programms für die Bewältigung von Gesundheitsnotfällen, auf dem Weg zur Pressekonferenz in Senningen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist derzeit mit einer Delegation in Luxemburg zu Gast. Zusammen mit Gesundheitsministerin Martine Deprez soll Luxemburgs Antwort im Rahmen einer Krise durchdekliniert werden. Über 60 Akteure aus Luxemburg sind an der WHO-Initiative beteiligt. Luxemburg ist nach Portugal erst das zweite europäische Land, das die „Universal Health & Preparedness Review“ der Weltgesundheitsorganisation durchläuft. „Wir werden am Mittag noch ein fiktionales Szenario im Dialog simulieren“, erklärte Ministerin Martine Deprez den weiteren Ablauf des Prüf-Prozesses auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen in Senningen. Es werde anschließend analysiert, wie jeder einzelne Akteur eingreift, wenn sich ein Virus verbreitet. „Das kann uns helfen, in Zukunft besser aufgestellt zu sein.“ Die Resultate dieser Review sollen bei der Ausarbeitung der „Loi de santé publique“ mit einfließen.

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