Staatshaushalt 

500 Millionen weniger Miese: Finanzministerium stellt Steuererleichterungen in Aussicht

Der Luxemburger Staat hat im Vorjahr wohl weniger Geld ausgegeben als geplant. Dieser finanzielle Spielraum soll für Steuererleichterungen genutzt werden, kündigt Finanzministerin Yuriko Backes am Montag an. Darüber, wer genau wie entlastet werden soll, gibt es aber unterschiedliche Ansichten. 

Eingang des Luxemburger Finanzministeriums in der rue de la Congrégation: Kleineres Defizit als geplant 

Eingang des Luxemburger Finanzministeriums in der rue de la Congrégation: Kleineres Defizit als geplant  Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy

Die DP-Ministerin hatte zuvor eine gemeinsame Sitzung des Finanzausschusses und des Budgekontrollausschusses der Chamber besucht – und dort neue Zahlen zum Haushalt 2022 präsentiert. „Die Einnahmen und Ausgaben ergeben insgesamt einen Überschuss für die Zentralverwaltung zum 31. Dezember 2022 in Höhe von 1.010 Millionen Euro“, schreibt Backes. Da das Haushaltsjahr noch nicht komplett beendet ist, stünden bis April sehr wahrscheinlich noch Ausgaben von 1,8 Milliarden Euro an, „was letztendlich zu einem Defizit der Zentralverwaltung für das gesamte Jahr führen würde“.

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