Staatsbesuch
50 Jahre „Freundschaft“: Was Luxemburg und Singapur verbindet – und was nicht
Wegen seiner Kompetitivität und hohen Wachstumsraten wird Singapur von luxemburgischen Geschäftsleuten und wirtschaftsliberalen Politikern häufig als Eldorado wahrgenommen. Insbesondere im Wohnungsbau könnte das Großherzogtum sich an seinem asiatischen Partner inspirieren. Die politischen Freiheiten schränkt dessen staatlicher Interventionismus jedoch stark ein.
„Old friends“: Tharman Shanmugaratnam und Luc Frieden schlendern am Freitag durch den Park von Schloss Senningen Foto: Editpress/Julien Garroy
„This state visit is a facilitator of human contacts in many different fields. I am certain that new ideas and projects will emerge. And I call upon our teams to explore the opportunities together so that each one of us shall be contributing to build stronger and deeper ties between our countries, that share the same fundamental values“, sagte Großherzog Henri am Donnerstagabend beim Galadinner mit dem Präsidenten Singapurs, Tharman Shanmugaratnam, und dessen Gattin Jane Ittogi Shanmugaratnam im Palais. Der Präsident, der diese Woche auf Staatsvisite in Belgien und Luxemburg war, sprach in seiner Rede im Palais nicht von Werten, sondern von Wert: „While we are halfway across the world from each other, Singapore and Luxembourg share much in common. We are both multicultural societies, determined to preserve and enhance the value we derive from diversity.“