Sanktionen gegen Russland
100 „Mitteilungen“ über Einfrieren von Vermögen in Luxemburg
Russische Rubel-Banknoten und Euroscheine Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa
Das Komitee für die Überwachung restriktiver Maßnahmen im Finanzbereich hat am vergangenen Freitag erstmals Bilanz über die Umsetzung der Sanktionen gegen Russland gezogen. Die Ergebnisse der „außerordentlichen Sitzung“ hat das Finanzministerium am Montag kommuniziert: Bisher wurden keine Verstöße gegen die Sanktionen festgestellt, wie es in der entsprechenden Pressemitteilung heißt. Insgesamt seien von Luxemburger Einrichtungen aber 100 Mitteilungen an Ministerium gemacht werden, in denen das Einfrieren von Vermögenswerten und wirtschaftlichen Ressourcen von sanktionierten Personen oder Einrichtungen berichtet wurde. Anträge auf Ausnahmeregelungen habe es nicht gegeben.