Editorial

Zur Korruptionsaffäre im EU-Parlament: Die Demokratie stärken

Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, gibt zu Beginn der Sitzung des Parlaments eine Erklärung zur Korruptionsaffäre ab, die die Institution erschüttert

Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, gibt zu Beginn der Sitzung des Parlaments eine Erklärung zur Korruptionsaffäre ab, die die Institution erschüttert Foto: AFP/Frederick Florin

Der Korruptionsskandal im Europäischen Parlament (EP) hat das Vertrauen in die Volksvertretung erschüttert. Unter anderem ein ehemaliger Parlamentarier und eine Vizepräsidentin der hohen Institution haben sich offenbar gegen Geld einem anderen Land angedient, das seinen Einfluss im EU-Parlament geltend machen will. Noch gibt es zu wenige Informationen und zu viele offene Fragen, um sich ein Bild darüber machen zu können, welches Ausmaß die Affäre hat. Abgesehen davon, dass sehr viel Geld geflossen ist, ist nichts Genaues darüber bekannt, welche Gegenleistungen dafür erwartet wurden. Das Ganze ist eine Woche nach dem Bekanntwerden des Falls noch sehr nebulös.

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