Editorial
Zum Fall Vibball: Über die Verantwortung einer Vereinsführung
Der Fall des Basketballvereins Vibball hat in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Rund 200 junge Basketballspieler, die vor vollendete Tatsachen gestellt wurden und von einem Moment auf den anderen ihren Sport nicht mehr ausüben konnten. Es ist die traurige Realität, mit der man sich seit vergangenem Freitag in Echternach herumschlagen muss. Die Affäre um den Basketballklub Vibball hat hohe Wellen geschlagen. Als ob die gesamte Situation nicht schon traurig genug wäre, macht die Art und Weise, wie von den Vereinsverantwortlichen diese plötzliche Entscheidung mitgeteilt wurde, einfach nur fassungslos. Kinder, die zum Training kommen und vor Ort erfahren, dass sämtliche Aktivitäten eingestellt wurden, keine richtigen Erklärungen, nur ein kurzes Schreiben, das nicht einmal alle aktiven Mitglieder erhielten. In diesem wurden Streitigkeiten mit der Gemeinde wegen Hallenzeiten und ein dadurch annulliertes Spiel der ersten Herrenmannschaft als Hauptgründe genannt.