Editorial

Wohnungsnot und Denkmalschutz: Von Scheinargumenten und -debatten

Wohnungsnot und Denkmalschutz: Von Scheinargumenten und -debatten

Foto: Peter Kleijnenburg

Ein aktueller Artikel zum Thema Denkmalschutz zeigt eine andere dunkle Seite des Wohnungsmangels und der damit verbundenen Spekulation: die Zerstörung des architektonischen Erbes. Zweifellos kann man einige der Argumente, die Denkmalschutzaktivisten vorbringen, hinterfragen. Die Forderung, jedes Gebäude, das vor einem bestimmten Datum gebaut wurde, automatisch zu schützen, ist eine, mit der sich nicht jeder anfreunden kann. Es stellt sich dabei die ewige Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Ist z.B. jedes Haus aus dem 19. Jahrhundert automatisch so wertvoll, dass es sinnvoll ist, es aufwendig zu sanieren? Die Antwort wird wohl von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen.

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