Editorial
Wider die Aufhebung der Strafmaßnahmen gegen Moskau
Von den EU-Sanktionen gegen Russland sind vor allem auch russische Oligarchen und deren Superyachten, wie die „Dilbar“ des Milliardärs Alisher Usmanow, betroffen Foto: Focke Strangmann/AFP
Die EU-Staaten haben am Donnerstag ihr mittlerweile achtes Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg gebracht. Es folgt auf die in der vergangenen Woche von der Führung in Moskau inszenierte Annexion ukrainischen Staatsgebietes, einen Akt, mit dem Putin seine Haltung weiter untermauert, dass er nicht bereit ist, den Konflikt beizulegen. Ein schwerer Schlag für all jene, die auf eine Verhandlungslösung gehofft hatten. Denn die Kremlführung hat damit klargemacht, dass sie unwiderrufbare Fakten schaffen und keine Spielräume für wie auch immer geartete Lösungen offen lassen will.