Standpunkt

Warum sparsame KI allein das Energieproblem der KI nicht lösen wird

Während das Aufkommen der KI eine große Anzahl Sektoren revolutionieren und nie dagewesene wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen könnte, hat ihre Energieintensität ernste Umweltbedenken aufgeworfen. In Reaktion darauf fördern Technologieunternehmen sparsame KI-Praktiken und unterstützen Forschungsbemühungen, die sich auf die Reduzierung des Energieverbrauchs konzentrieren. Zur Bekämpfung der Grundursachen des steigenden Energiebedarfs der Branche greift dieser Ansatz jedoch zu kurz.

 

  Foto: AFP/Joseph Lago

Entwicklung, Training und Einsatz großer Sprachmodelle (LLMs) sind ein energieintensiver Prozess, der enorme Mengen an Rechenleistung erfordert. Da der weit verbreitete Einsatz von KI zu einem sprunghaften Anstieg des Stromverbrauchs von Rechenzentren führt, prognostiziert die Internationale Energieagentur, dass sich der KI-bedingte Energiebedarf bis 2026 verdoppeln wird.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Forum von Franz Fayot und Olivier Bichel

Wir glauben an das Bahnhofsviertel

L’histoire du temps présent

L’État social luxembourgeois ou la solidarité collective nécessaire