Editorial

Wandel in den Köpfen? Die FLF und ihre Entscheidungen

Nach den Skandalen im Sommer 2025 scheint die FLF aus ihren Fehlern gelernt zu haben.

Stade de Luxembourg – modernes Multifunktionsstadion mit Tribünen und Spielfeld in Luxemburg-Stadt

Das Stade de Luxembourg Foto: Editpress/Gerry Schmit

Die vergangenen neun Monate waren für den nationalen Fußballverband mit ungewohnten Schwierigkeiten neben dem Platz verbunden. Im Juni 2025 standen die FLF und ihr damaliger Nationaltrainer Luc Holtz wegen der Nominierung von Gerson Rodrigues, der wegen häuslicher Gewalt verurteilt wurde, unter heftigem Beschuss. Nicht besser wurde es, als ein Journalistenkollege vom Le Quotidien kurz danach aus einer Presserunde ausgeschlossen wurde. Präsident Paul Philipp und sein Team ernteten ungewohnt heftige Kritik.

Doch der Verband scheint aus den Fehlern der Vergangenheit seine Lehren gezogen zu haben. Vergangene Woche wurde Damennationaltrainer Dan Santos entlassen, nachdem er laut FLF-Pressemitteilung „unangemessene Nachrichten“ an seine Spielerinnen geschickt hatte. Diese Entscheidung traf der Verwaltungsrat des Verbandes kurz nachdem eine Handvoll Nationalspielerinnen sich über das Verhalten ihres Trainers beschwert hatten.

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