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Währungsdominanz im digitalen Zeitalter: Warum eine globale Koordinierung unerlässlich ist

Seit über 80 Jahren genießt der US-Dollar dank Amerikas einzigartiger Kombination aus Wirtschaftsgröße, glaubwürdigen Institutionen, tiefen und liquiden Finanzmärkten, geopolitischer Macht und – ganz entscheidend – Netzwerkeffekten die unangefochtene Vormachtstellung im Welthandel und im weltweiten Finanzwesen. Doch eine neue Variable ist im Begriff, die globale Währungsordnung neu zu gestalten: die Datenintegrität.

 Seit über 80 Jahren genießt der US-Dollar die unangefochtene Vormachtstellung im Welthandel und im weltweiten Finanzwesen

 Seit über 80 Jahren genießt der US-Dollar die unangefochtene Vormachtstellung im Welthandel und im weltweiten Finanzwesen Foto: AFP/Angela Weiss

Da digitale Technologien zunehmend als Schienen fungieren, auf denen sich das Geld bewegt – sei es in Form von Stablecoins, tokenisierten Vermögenswerten oder digitalen Zentralbankwährungen – hängen Widerstandsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der Währungsnetzwerke nicht mehr nur von makroökonomischen Fundamentaldaten ab, sondern auch von der technologischen Stärke und Sicherheit der entsprechenden Infrastruktur. Freilich spielen makroökonomische Fundamentaldaten nach wie vor eine Rolle, und digitale Währungen bringen einige herkömmliche makroökonomische Herausforderungen mit sich. Insbesondere wäre es möglich, dass Stablecoins durch Privatisierung der Seigniorage und erleichterter Steuerhinterziehung zu einem Rückgang der Steuereinnahmen von Ländern führen.

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