Leserforum
Verschärfung der Krise am Wohnungsmarkt
Foto: Editpress/François Aussems
Liser (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research) – Observation de l’habitat – usw. oder besser ausgedrückt: His Master’s Voice = wessen Geld ich krieg, dessen Lied ich sing hat am 13. Juni 2025 im Luxemburger Wort wieder mal was von sich gegeben, dies nach dem Motto: Und ewig grüßt das Murmeltier.
Entschuldigung: Diese wahrscheinlich politischen drei Autoren haben in ihren teuren Studien die Baukrise in den vergangenen Jahren nicht behandelt-bekämpft, sondern nur verschärft. Die Probleme der Baukrise liegen nicht nur in Geschenken an eine verwöhnte Gesellschaft, sondern viel mehr in strukturellen Bereichen im Bauwesen respektive auf dem Immobilienmarkt. Die Damen Loretta Lees und Madalina Mezaros mit dem Koordinator der Beobachtungsstelle Antoine Pacoud sollen bitte ein paar Mal da forschen, wo es wirklich klemmt: z.B. bei Texten von Bauverträgen und oft auch bei notariellen Akten, bei Gerichts-Bauprozessen, bei eklatanten Baumängeln, die den Markt nur verteuern, bei Preisermittlungen, bei Verhandlungen, bei richtiger Qualitätskontrolle, bei Fristeinhaltungen, bei wahren Bank- und Versicherungsgewährleistungen, bei Konkursen, wo tags darauf schon weiter schlecht gebaut wird mit denselben Akteuren. Bezahlbarer Wohnraum: mit zu vielen öffentlichen Geschenken: nein. Zuerst: Arbeiten, Sparen und dann gescheit investieren. So wurde in Luxemburg früher clever gehandelt und gesund gebaut, ohne tunesische Häuser in unseren Breitengraden, ohne Flugzeugluft in den Räumen, ohne nur 8 mm (!) Fassadenputz, der sich von selbst begrünt, usw.
Die drei selbsternannten Spezialisten können ruhig bei mir forschen und dann werden sie sicher sehen, wo der Bau hinkt.