Editorial
Verkehrsberuhigung ist kein Wunschkonzert, jeder muss seine Verantwortung übernehmen
Sogenannte Shared Spaces mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h sollen zur Verkehrsberuhigung beitragen Foto: Editpress/Julien Garroy
Luxemburgs Straßen sind laut, voll und gefährlich – das ist kein Geheimnis. „Déi rennen hei wéi d’Idioten“, „Mir wunnen net méi bei enger Strooss, mee bei enger Autobunn“ oder „Mir kréien hei keng Loft méi“: Solche Klagen hört man landauf, landab. Besonders häufig kommen sie aus jenen Gemeinden oder Vierteln, die täglich von Autofahrern auf Schleichwegen durchquert werden. Unrecht haben die Anwohner nicht – der permanente Lärm, die Abgase und das Unfallrisiko sind längst mehr als nur ein Ärgernis. Sie sind ein gesundheitliches Problem.