Editorial

Umweltschonend feiern: „Fueskichelchen“ in der Hand statt Teller im Müll

Dieser Anblick nach einer größeren Veranstaltung soll bald der Vergangenheit angehören: Ab diesem Jahr gilt bereits ein Verbot von Plastikeinweggeschirr. Nur Mehrweg kann die Lösung sein.

Dieser Anblick nach einer größeren Veranstaltung soll bald der Vergangenheit angehören: Ab diesem Jahr gilt bereits ein Verbot von Plastikeinweggeschirr. Nur Mehrweg kann die Lösung sein. Foto: Editpress/Alain Rischard

Am Sonntag fand in Diekirch die traditionelle Kavalkade mit Tausenden von Besuchern statt. Die Karnevalsfans wollen vor und während des Umzuges etwas trinken oder essen. Jeder kennt das Bild, das sich dann am Sonntagabend bieten wird: Berge an Plastikbechern, Servietten und anderer Abfall, die nach einer Veranstaltung zu beseitigen bleiben. Bei einem öffentlichen Event oder Festival kann dies schon fast absurde Ausmaße annehmen. Für die Veranstalter und Gemeinden bedeutet die Entsorgung und spätere Reinigung der Straßen zusätzliche Kosten, die nicht unerheblich sind. Die Problematik rund um Plastikmüll in der Natur und die schädlichen Auswirkungen von Mikroplastik sind ein nur allzu bekanntes Thema. 

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