Standpunkt
Umweltkriminalität kennt keine Grenzen
Luftaufnahme von abgeholzten Flächen und illegalem Goldabbau in einem Gebiet des Kayapo-Volkes Foto: Philipp Znidar/dpa
Ende 2024 zerschlug die brasilianische Bundespolizei ein weitverzweigtes illegales Goldminen-Netzwerk in Pará und deckte damit ein kriminelles Unterfangen auf, das weit über den Regenwald hinausreichte. Die Operation war Teil einer umfassenderen Razzia gegen den illegalen Bergbau in indigenen Gebieten und legte Verbindungen zu Geldwäsche über Briefkastenfirmen und gefälschte Genehmigungen offen, wobei Gelder zu Konten in Dubai, Miami und Panama zurückverfolgt werden konnten.