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Trumps fehlerhafte Zollformel: Zwei gravierende Fehler haben sich eingeschlichen
US-Präsident Donald Trump hat mit der Einführung seiner globalen „reziproken Zölle“ angeblich auf einen Zeitpunkt nach dem 1. April gewartet. Wenn er damit erreichen wollte, dass der Rest der Welt seine Pläne nicht für einen Aprilscherz hält, bleibt unklar, ob ihm dies tatsächlich gelungen ist.
Foto: AFP
Trotz ihres Namens sind Trumps „reziproke“ Zölle alles andere als reziprok. Beispiel Südkorea: Das Land erhebt im Rahmen seines Freihandelsabkommens mit den Vereinigten Staaten keine Zölle auf die meisten US-Importe, wird aber nun mit einem US-Zoll von 25 Prozent belegt. Hongkong, das von der Welthandelsorganisation als ein vom chinesischen Festland getrenntes Zollgebiet anerkannt wird, erhebt ebenfalls keine Zölle auf US-Importe, wird aber dennoch mit Zöllen von über 100 Prozent belegt.