Editorial
Trumps Militäreinsatz in der Karibik dürfte China und Russland freuen
Der US-Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ und andere Schiffe der US-Marine wurden zu einem Militäreinsatz in die Karibik verlegt Foto: Jonathan Klein/AFP
Den Friedensnobelpreis hat US-Präsident Donald Trump nicht bekommen, doch der Preis wurde ihm von der diesjährigen Laureatin, der venezolanischen Oppositionspolitikerin María Corina Machado, gewidmet. Das scheint dem Egomanen aus dem Weißen Haus vorerst zu reichen, denn die USA schicken sich an, einen militärischen Konflikt in der Karibik vom Zaun zu brechen. Wobei ausgerechnet das Heimatland der Friedensnobelpreisträgerin mit im Visier steht. Seit einiger Zeit hat sich Trump auf Venezuela und dessen Machthaber Nicolás Maduro zumindest verbal eingeschossen: Der US-Präsident beschuldigt Maduro des Drogenhandels.