Editorial

Trumps Friedensplan für die Ukraine bestätigt Befürchtungen

Rettungskräfte beseitigen die Trümmer nach einem russischen Angriff auf ein Wohnviertel: so viel zum Friedenswillen Putins

Rettungskräfte beseitigen die Trümmer nach einem russischen Angriff auf ein Wohnviertel: so viel zum Friedenswillen Putins Foto: Alex Babenko/AP/dpa

Die Befürchtungen, die seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump bezüglich dessen Friedensbemühungen in der Ukraine geäußert wurden, sind dabei, Realität zu werden. Die US-Regierung, mit ihrem Präsidenten an der Spitze, hat sich dem Kreml als williger Vollstrecker russischer Interessen angedient und drängt die Ukraine zu einem Diktatfrieden. Verhandlungen darüber, was Medienberichten zufolge die Ukraine alles aufgeben müsste, haben offenbar keine stattgefunden. Außer dass Russland seine Angriffe auf das Nachbarland einstellen müsste, wird vom Aggressor keine weitere Gegenleistung gefordert. Im Gegenteil: Die Invasoren dürfen ihre bisherige Beute, sprich die seit 2014 besetzten ukrainischen Gebiete, behalten. Denn Washingtons Friedensplan sieht im Wesentlichen nichts anderes vor, als dass der gegenwärtige Zustand an den Frontlinien festgeschrieben wird.

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