Kommentar
Thronwechsel-Geld oder Radwegsperrung: Was bringt die Luxemburger mehr auf die Palme?
Die Überquerung der „Rout Bréck“ ist für Fahrradfahrer derzeit kein Leichtes Foto: Editpress/Julien Garroy
Ganz Luxemburg ist aus dem Häuschen: Das royale Ereignis des Jahres steht bevor. Das Land bekommt einen neuen Großherzog, und dafür greift man tief in die Tasche. Düdelingen etwa blättert rund 500.000 Euro für die Feierlichkeiten hin. Die Stadt Luxemburg hält sich bisher jedoch bedeckt. Bürgermeisterin Lydie Polfer wolle den Steuerzahlern erst nach dem Thronwechsel in aller Transparenz darlegen, wie viel sie für den Amtsantritt ihres neuen Staatsoberhauptes blechen müssen. In einem Interview mit Radio 100,7 ließ sie jedoch bereits durchblicken, dass es teuer werden dürfte: „Wann ee bedenkt, datt d’Stad Lëtzebuerg méi wéi sechsmol méi grouss ass ... da maacht mol sechs.“