Kommentar

Setzen, Sechs! – Note ungenügend für die Politik und ihr Bettelverbot

Die Stadt Luxemburg hat vor einem Jahr ein Bettelverbot eingeführt – und sich damit selbst ein Armutszeugnis ausgestellt

Die Stadt Luxemburg hat vor einem Jahr ein Bettelverbot eingeführt – und sich damit selbst ein Armutszeugnis ausgestellt Foto: Editpress/Julien Garroy

Das sogenannte Bettelverbot in Luxemburg-Stadt gilt inzwischen seit einem Jahr. Zwischen 7 und 22 Uhr ist es seitdem an verschiedenen Orten in der Hauptstadt verboten, andere um Kleingeld zu bitten. Seit Mitte Januar wird das von der Polizei auch überprüft. Wie viele Menschen die Beamtinnen und Beamten seitdem kontrolliert haben, weiß die Behörde aber nicht – da dies laut eigener Aussage nicht statistisch erfasst wird. Auch die Frage, wie viele vermeintliche Bettelbanden sich vor und nach dem Verbot in Luxemburg-Stadt aufhielten, wird offiziell nicht beantwortet. Nur so viel: Aktuell sind der Polizei keine bekannt. 

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