Kommentar
Serbien auf den Spuren von Lukaschenko – Europa darf nicht nur zuschauen
Jugendliche Regierungskritiker werden von Regierungspolitkern und ihren Propagandamedien zu „Terroristen“ erklärt, von der Polizei verprügelt und auf Geheiß der von der Regierungspartei weitgehend gleichgeschalteten Staatsanwaltschaft hinter Gitter gesteckt Foto: AFP/Oliver Bunic
Verwandelt sich nach Georgien noch ein weiterer Beitrittskandidat der EU in eine Demokratur weißrussischer Prägung? Europas Wohlstandsbündnis hat Serbiens autoritär gestrickten Präsidenten Aleksandar Vucic viel zu lange verhätschelt – und sollte genau hinschauen, was derzeit bei dem größten Beitrittskandidaten auf dem Westbalkan geschieht.