Editorial

Riese mit Sorgen: Das Handwerk kämpft seit Jahrzehnten mit den gleichen Problemen

Ein Auszubildender zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker in der Garage Losch in Esch

Ein Auszubildender zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker in der Garage Losch in Esch Foto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi

Das Handwerk ist eine nicht zu unterschätzende Macht in Luxemburg – zumindest nach Zahlen. Allerdings besteht dieser Riese zu 79 Prozent aus „Mikro“-Unternehmen (bis neun Beschäftigte) und kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Die Rolle als Jobmotor hat das Handwerk noch immer inne, auch wenn speziell das Baugewerbe im vergangenen Jahr einen beispiellosen Aderlass erlebte und die Konkurrenz ausländischer Unternehmen den einheimischen in verschiedenen Berufszweigen seit Jahren zusetzt. Jeder fünfte Arbeitnehmer hierzulande ist im Handwerk tätig. Nach Angaben der „Chambre des métiers“ hat sich die Zahl der dort Beschäftigten seit 1970 vervierfacht. Trotzdem hat das Handwerk seit Jahrzehnten mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Bis heute wurden diese nicht gelöst.

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