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Richtung22: Seitwärts in die Büsche?

Der Historiker Dr. Yves Schmitz hat das Buch „Luxemburg war nie eine Kolonialmacht“ veröffentlicht. Für sein Werk wurde er mit dem sogenannten „Lëtzebuerger Buchpräis“, einer Selbstbefriedigungstrophäe des Verlegerverbands, ausgezeichnet. In der Radio-100,7-Sendung „Déi wonnerbar Valibrairie“, live übertragen von den „Walfer Bicherdeeg“, gab er Auskunft über seine Arbeitsweise.

Richtung22: Seitwärts in die Büsche?

Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Auf die Frage des Moderators, ob der Kolonialismus Spuren in der aktuellen Luxemburger Gesellschaft hinterlassen habe, zum Beispiel in Bezug auf Rassismus und Stereotypen, antwortete Dr. Schmitz wörtlich: „Rassismus a Stereotypen ass eppes, wat ee wierklech plastesch hautdesdaags gesäit. Do muss een einfach quasi nëmmen duerch Lëtzebuerg lafen. An do gesäit ee mengen ech vill Beispiller, vu Monumenter iwwert Stroosseschëlter. Et gëtt awer nach méi Saachen, z.B. a Kannerlidder oder bei Missionaren, dee jo bis haut e wichtege Personnage fir d’Lëtzebuerger Kultur ass.“

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