Editorial
Politiker spielen mit der Sicherheit von Autofahrern
Man muss nicht sämtliche Alleen keulen. Vom Kompromiss wollen manche Politiker dennoch nichts (mehr) hören. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Tempo ist weiterhin Killer Nummer eins im Straßenverkehr. Jeder dritte Unfall mit Todesfolge ist auf zu hohe Geschwindigkeiten zurückzuführen. Das Gleiche gilt für Zwischenfälle, bei denen sich Insassen schwere Verletzungen zuziehen. Leider wird es Verkehrssicherheitsexperten zufolge immer schwieriger, schwerwiegenden Unfällen entgegenzuwirken. Man sei an einem Punkt angekommen, an dem die Zahlen stagnieren, meint beispielsweise der für Verkehrssicherheit zuständige Chefkommissar André Schaack.