Editorial
Nicht für die Öffentlichkeit: Meischs geheime Akten
Konkrete Nachfragen zu Infektionsverläufen an bestimmten Schulen werden von Bildungsminister Claude Meisch nicht mehr beantwortet Foto: Editpress/Julien Garroy
Bildungsminister Claude Meisch sagte im Tageblatt -Interview kurz vor der „Rentrée“, dass die sanitären Maßnahmen an den Schulen nicht primär Kinder und Jugendliche schützen sollen, sondern jene Erwachsene über 40, die noch nicht geimpft sind. Mit anderen Worten heißt das, dass die Schüler weiterhin Restriktionen in der Schule erdulden müssen, um jene zu schützen, die sich nicht impfen lassen. Das trifft sowohl auf Impfverweigerer als auch auf Menschen zu, die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfung bekommen dürfen. Auf die Ersteren bezogen heißt das so viel wie: Wir sollen nun den Aluhüten den Stinkefinger zeigen.