Editorial
Nationalität hat als Ausschlusskriterium für politische Beteiligung ausgedient
46 von 60 Abgeordneten wurden am Dienstag vereidigt Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Chamber, Ausdruck der Luxemburger Volkssouveränität, hat sich am Dienstag erstmals für die neue Legislaturperiode versammelt. Vorerst treten 46 von 60 Abgeordneten ihr Mandat an. Das ist schon fast sinnbildlich dafür, dass nur ein Teil der Luxemburger Bevölkerung auch tatsächlich mitbestimmt, wer sie die nächsten fünf Jahre regiert. Der andere Teil ist beim demokratischen Prozess auch weiterhin abwesend. Zeit für Überlegungen, wie das Problem gelöst werden könnte.