Editorial

Liga-Aufstockung im Mannschaftssport: Ein Effekt und seine Folgen

Die meisten Spieler des Telstar (in Blau) werden in der kommenden Saison nicht mehr im Hesperinger Trikot zu sehen sein

Die meisten Spieler des Telstar (in Blau) werden in der kommenden Saison nicht mehr im Hesperinger Trikot zu sehen sein Foto: Jeff Lahr

Es war ein Effekt der Corona-Pandemie, der in einer schweren und so noch nicht dagewesenen Zeit so wenige Vereine wie möglich benachteiligen sollte: die Aufstockung der ersten Ligen in einigen der großen Mannschaftssportarten. Absteiger gab es keine, während den Aufstiegskandidaten die Möglichkeit gegeben wurde, diesen auch wahrzunehmen. So sprang man im Handball nach der abgebrochenen Saison 2019/20 bei den Herren von acht auf zehn, im Basketball sogar von zehn auf zwölf Mannschaften. Plötzlich spielten im Handball somit weit mehr als die Hälfte der Vereine, die eine erste Mannschaft stellen – immerhin zehn von 15 – im Oberhaus. Im Basketball waren es zwölf von derzeit 27 Klubs, während die zweite Liga gerade einmal noch acht Mannschaften aufweisen konnte und nach Meinung vieler Beteiligter deutlich entwertet wurde.

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