Editorial
Keine Gnade für Internet-Brandstifter
Viele „Bekanntschaften“ im Netz sind keine Entschuldigung. Wer Unrecht begeht, gegen Gesetze verstößt, der muss bestraft werden. Foto: Editpress-Archiv
Die sozialen Netzwerke seien heute, was früher der Stammtisch war. So heißt es ja oft. Dieser Vergleich ist aber falsch. Böswilliges, aufrührerisches, ja zu Gewalt und Missbrauch aufrufendes Gerede im Netz muss deshalb kontrolliert und je nachdem auch bestraft werden. Streng! Denn anders als der Tresen sind Facebook und Co. öffentlichkeitswirksame Stuben für Schreibtischtäter und Brandstifter, an deren Theorien, ihrer Meinung nach, die Welt genesen soll. Das ist gefährlich – und falsch!