Editorial

Keine Angst vor der eigenen Courage: Rentenreform hat breite Basis im Parlament

Premierminister Luc Frieden und seine Ministerin für soziale Sicherheit, Martine Deprez, auf der Regierungsbank

Premierminister Luc Frieden und seine Ministerin für soziale Sicherheit, Martine Deprez, auf der Regierungsbank Foto: Editpress/Julien Garroy

Schulpersonal hätte seine helle Freude an dieser Parlamentssitzung gehabt, so gesittet und geordnet lief die erste Debatte zum Pensionssystem in der Chamber an diesem Mittwoch ab. Gleich zu Beginn gab es eine klare Aufgabenstellung, unterteilt in fünf Fragen, von Lehrerin Martine Deprez, in ihrem anderen Beruf auch Ministerin für soziale Sicherheit. Die Parteien sollen bitte Stellung beziehen zu den Schlüsselstellen des Rentensystems: Beiträge, Renteneintrittsalter, Pensionsniveau, Anrechnung von Arbeitsjahren, Verhältnis der beiden Regime des privaten und öffentlichen Sektors. Dieser Aufforderung kamen alle mehr oder weniger brav nach – Taina Bofferding in ihrer Rolle als erste Rednerin der Opposition beschwerte sich zumindest darüber, dass die Abgeordneten erst weniger als 24 Stunden vor der Debatte Zugriff auf relevante Daten bekamen. Wenig Zeit, um sich als pflichtbewusster Parlamentarier vorzubereiten.

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